02.05.2019

Adressen für die Kundengewinnung

Erfolgsfaktor beim Mailing

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Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat der Direktansprache von Nichtkunden enge Grenzen gesetzt. Das Versenden von Werbebriefen ist jedoch nach wie vor an Privatpersonen und Unternehmen möglich, sofern die Adressaten nicht widersprechen. Damit Ihr Werbebrief nicht direkt im Papierkorb landet, ist die Adressqualität der Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg von Ihrer Mailingaktionen.   

Adressqualität

Basisdaten: Wenn Ihr Werbebrief gelesen werden soll, müssen Firma, Straße, Postleitzahl und Ort stimmen. Auch die falsche Ansprache durch Verwechselung des Geschlechts oder ein falsch geschriebener Name sind KO-Kriterien. Schreiben Sie aus Versehen einen Verstorbenen an, wirft das kein gutes Licht auf Ihre Adressqualität. Ebenso, wenn Sie Kunden gleich mehrfach anschreiben, da Sie die Doubletten nicht herausgefiltert haben.

Adressanreicherung: Bei Creditreform können Sie die Firmenadressen nach vielen Auswahlkriterien zielgenau selektieren. Profis helfen auch bei der Auswahl und Bestimmung Ihrer Zielgruppe. Eine übliche Selektion ist:

  • nach Regionen (Postleitzahlen, Bundesländer oder x km Radius um Ihren Standort),
  • nach Branchen, in denen Bedarf an Ihren Leistungen besteht,
  • nach Unternehmensgröße, wie z.B. 20 bis 500 Mitarbeiter oder 500.000 bis 25 Millionen EUR Jahresumsatz,
  • nach Bonität, damit Sie nur zahlungsfreudige Neukunden ansprechen.

Kostenfallen meiden

Der zumeist größte Kostenfaktor liegt bei Werbebriefen im Portobereich. Neben den Möglichkeiten über die Versandart das Porto zu optimieren, sind die größten Kostentreiber die Streuverluste. Daher ist die Definition der Zielgruppe besonders wichtig. Ein Beratungsgespräch im Vorfeld bei einem Profi Anbieter, wie zum Beispiel Creditreform, bringt Sie Ihrem Ziel und Ihrer Zielgruppe näher.

Eine weitere große Kostenfalle sind veraltete Adressen. Wenn Sie sich vorstellen, dass es bei knapp 20% aller deutschen Unternehmen mindestens eine adressrelevante Veränderung pro Jahr gibt, dann wird die Adressaktualität zu einem großen Kostenfaktor. Relevante Änderungen sind: Umfirmierung, Fusion, Geschäftsübernahme, Umzug, Geschäftsaufgabe, Insolvenz, Wechsel der Ansprechpartner etc.

Waschabgleich

Sie haben einen eigenen Adressbestand von treuen Kunden und einen weiteren eigenen Adressbestand von Interessenten? Diese können Sie zum „Waschen“ an einen professionellen Adressanbieter geben. Dort werden dann automatisiert unvollständige und nicht mehr existierende Adressen herausgefiltert. So sparen Sie Druck- und Portokosten für Unternehmen, die es nicht mehr gibt.

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