05.06.2019

Smart Home

Sicherheit durch intelligente Gebäudesteuerung

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Es gibt viele Möglichkeiten, seine eigenen vier Wände vor Einbrechern zu schützen. Neben klassischen Alarmanlagen und Sicherheitsschlössern an Fenstern und Türen setzen immer mehr Immobilienbesitzer auf Smart Home-Lösungen beim Einbruchschutz. Der Wunsch nach Sicherheit steht für viele Verbraucher, die ein Smart Home-System installieren, noch vor den Themen Energieeinsparung und Komfort. Wir stellen Ihnen vor, was diese Systeme leisten und was Sie bei der Anschaffung beachten sollten.

Smarter Einbruchschutz

Die Vernetzung des Wohnraums mit intelligenten Systemen kann diverse Bereiche umfassen. Mit Smart Home steuern Sie zum Beispiel Ihre Rollläden so, dass sie in der Dämmerung herunterfahren und die Fenster automatisch schließen. Mit Überwachungskameras können Sie aus der Ferne registrieren, wenn sich jemand an Ihrer Eingangstür zu schaffen macht. Bewegungsmelder und Drucksensoren schicken eine Warnmeldung auf das Smartphone, wenn ungewöhnliche Bewegungen an Fenstern und Türen registriert werden oder eine Scheibe zerschlagen wird.

Auch Hausgeräte wie Fernseher und Lautsprecher lassen sich über Smartphone oder Sensoren aus der Ferne bedienen. Im sicheren Smart Home können Sie auch das Licht in jedem Raum einzeln steuern und immer wieder an- und ausschalten. Noch besser lässt sich Anwesenheit z. B. im Urlaub als Einbruchschutz durch intelligente Software simulieren. Sie merkt sich ihr durchschnittliches Wohnverhalten (z. B. Licht, Geräusche) und lässt ihr persönliches Wohnszenario z. B. abends automatisch ablaufen.

Funktionsweise und Kosten

Bei einem Smart Home sind sämtliche Geräte und Einbauten im Haus mit Hilfe eines Bussystems miteinander vernetzt. Die Steuerung erfolgt über Apps, auf die auch aus der Ferne per Smartphone zugegriffen werden kann. Im Raum ist auch eine Sprachsteuerung z. B. über Alexa möglich.

Die Geräte sind über Kabel oder Funk miteinander verbunden. Kabelgebundene Systeme bieten sich im Neubau oder bei umfangreichen Renovierungen an. Die auf Funk basierenden Systeme lassen sich vergleichsweise einfach installieren. Werden die Systeme über die im Haus liegenden Stromleitungen verbunden, spricht man von Powerline. Allerdings können Stromleitungen weniger Daten übertragen und sind störanfälliger.   

Darüber hinaus wird zwischen offenen und geschlossenen Systemen unterschieden. Bei den offenen Systemen können Produkte von verschiedenen Herstellen miteinander kombiniert werden. Bei geschlossenen Systemen sind die Geräte nicht kompatibel mit anderen Herstellern.  
Die Kosten variieren sehr stark. Einstiegssysteme sind schon für 300 Euro zu haben. Nach oben hin sind die Grenzen offen.  

Smart Home kann noch mehr

  • Sie können den Energieverbrauch verfolgen und Einsparpotenziale nutzen.
  • Raumheizung und Licht können nach Bedarf und Nutzungszeit gesteuert werden.
  • Spezielle Senioren-Assistenzsysteme passen zu Hause auf, wenn es zu Unregelmäßigkeiten im Tagesablauf kommt und schicken eine Meldung an Angehörige oder an eine Zentrale.

Fragen Sie bei Neubauten, Umbauten und Renovierungen erfahrene Spezialisten nach Smart Home Systemen. Eine technologische Nachrüstung kann sich lohnen.

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