01.10.2018

Gesunde Mittagspause

Fit bleiben durch Ernährung

Aktuelle Zahlen von Statista zeigen, dass 36 % der Beschäftigten in Deutschland in der Mittagspause selbst Zubereitetes und 26 % am Arbeitsplatz zwischendurch essen. Ebenfalls 26 % nutzen Kantinen, 14 % einen Imbiss oder Bäcker und 8 % ein Restaurant. 6 % essen meistens nichts. Der Snack zwischendurch und das schnelle Schlingen in der Mittagspause nehmen in der hektischen Arbeitswelt zu. Jeder Zweite – so einige Studien – ernährt sich allenfalls noch am Wochenende gesund. Auch Führungskräften mit einem stressigen Leben auf der Überholspur fehlen häufig Zeit und Muße für Sport und gesunde Ernährung.

  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (www.dge.de) empfiehlt eine Einteilung der Lebensmittel in sieben Gruppen. Etwa ein Drittel des Tagesbedarfs sollte mit Getreide, Getreideerzeugnissen und Kartoffeln gedeckt werden. An zweiter Stelle stehen Gemüse und Salate. Etwa ein Viertel der täglich verzehrten Lebensmittel sollte aus dieser Gruppe kommen. Bei Milch und Milchprodukten wird ein Anteil von rund einem Fünftel empfohlen. 17 Prozent der verzehrten Nahrungsmenge sollte aus Obst bestehen. Die Fleisch-, Fisch-, Wurst- und Eierportionen dürfen nur mit insgesamt 7 Prozent zu Buche schlagen. Und beim Fett- und Ölverzehr lautet die klare Empfehlung: nicht mehr als 2 Prozent.
  • Berücksichtigen Sie jeden Tag alle Lebensmittelgruppen in Ihrer Ernährung und halten Sie sich in etwa an die angegebenen Mengenverhältnisse. Die Verfechter der sehr wirksamen Glyx-Diät raten zudem, nie schlechte Kohlenhydrate mit schlechten Fetten gleichzeitig zu essen (z. B. klassisch deutsch: Kartoffeln, Fleisch und Sauce). Das treibt den Insulinspiegel nach oben. Das Fett landet direkt auf den Hüften. Orientieren Sie sich an der mediterranen Küche. Die Einwohner von Kreta haben z. B. die geringste Herzinfarktrate. Trinken Sie auch täglich mindestens 1,5 Liter an kalorienarmen Getränken.
  • Natürlich ist die letztlich entscheidende Frage, wie Sie eine gesunde Ernährung mit System in Ihren beruflichen Alltag einbauen. Wenn direkt an Ihrem Arbeitsplatz oder in der Umgebung eine gute Kantine zu finden ist, haben Sie gegenüber vielen anderen schon einmal einen großen Vorsprung. Gut geführte Kantinen achten bei der Auswahl Ihrer angebotenen Speisen auf ein vielseitiges Angebot. Google zeigt Ihnen öffentliche Kantinen in Ihrer Nähe.
  • Wenn Ihr Arbeitsplatz eine entsprechende Versorgung nicht bietet, ist mehr Eigeninitiative gefordert: Nehmen Sie das Thema Ernährung ernst! Bereiten Sie sich gut vor und schaffen Sie sich beruflich genügend Freiräume, um durch mitgebrachte Speisen oder den Besuch weiter entfernt liegender Lokalitäten eine vollwertige Ernährung zu verwirklichen.
  • Eine weitere Alternative: Das Bäckerhandwerk ist in Deutschland flächendeckend vertreten und bietet mittlerweile meistens ein umfangreiches Angebot aus Brotwaren, Salaten und Getränken an. Halten Sie von daher an Ihrem Arbeitsort oder bei beruflich bedingten Reisen die Augen offen. Planen Sie und nehmen Sie sich Zeit. Ihr Körper wird es Ihnen danken.
  • In allen deutschen Großstädten gibt es zudem viele Bistros mit einer gesunden und preisgünstigen Mittagskarte. Selbst Vegetarier und Veganer finden darunter genügend Angebote. Auch hier hilft Google bei der Suche.

Neben der richtigen Ernährung sollten Sie auf ausreichend Bewegung achten. Wer alle zwei Tage für eine dreiviertel Stunde Sport treibt, macht es schon richtig. Pro Woche sollten Sie auf drei bis vier Stunden Sport kommen.

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